Seit fast 10 Jahren kämpft die Bürgerinitiative Leise A81 für einen Lärmschutz für die Anwohner entlang der Autobahn A 81 zwischen Viehweide und Goldberg.

 

Im Dezember 2013 sah noch alles sehr Erfolg versprechend aus. Der Bund, das Land der Kreis und die Städte Sindelfingen und Böblingen gaben endlich grünes Licht.


Im Januar 2014 sollte der Finanzierungsvertrag von allen unterschrieben werden ...


Auf Nachfragen hörte man jetzt, dass das neue Verkehrsministerium das Planungswerk zurzeit prüfen lässt.

Dabei ist allen klar, auch dem Bundesverkehrsministerium, dass die A81 so nicht weiter gehalten werden kann:
Die aktuelle Statistik des Verkehrsministeriums von März 2014 spricht von 137.000 Autos und Schwerlastverkehr. Dabei ist die A 81 aber ausgelegt für nur 80.000 Fahrzeuge täglich!

 

 

Wie alles begann...

Die Autobahn 81 entwickelte sich nach und nach zu einem immer grösseren und lauteren Ärgernis - wurde sie doch von einer harmlosen Bundesstraße zu einer Autobahn und später sogar zur Europastraße 41 von Stockholm nach Mailand hoch gestuft.

 

Eigentlich sollte sie ja nach Leonberg, das haben die Fachleute jedenfalls vor 40 Jahren gefordert. Doch die Oberbürgermeister und Anwohner entlang der damals geplanten Trasse Leonberg-Gärtringen wollten diese Straße verständlicherweise nicht haben und hielten massiv dagegen.


Damals, als man die Autobahn bei uns plante, hatte es ein Versprechen vonseiten der Politiker gegeben. Man hatte fest zugesagt, dass die Autobahn einen Deckel bekommen sollte, wenn der Verkehr weiter zunehmen würde. Doch leider wurde dieses Versprechen im Laufe der Zeit ganz einfach vergessen.

An dieses Versprechen hat die Initiative „Leise A 81“ erinnert. 

 

Als man vor 8 Jahren plante, die A 81/Europastraße 41 auf sechs Spuren zu erweitern und lediglich Lärmschutzwände vorsah, da gingen die Bürger von Sindelfingen und Böblingen auf die Straße. Gemeinsam und in unzähligen Aktionen kämpften sie für das damalige Versprechen und forderten einen grünen Deckel. So gab es einen Ideenwettbewerb für die Gestaltung des Deckels, der zusammen mit Vertretern der Städte diskutiert wurde. Von Solaranlagen bis zur Gartenschau konnte man sich alles vorstellen.
Zurzeit bringt eine Gruppe von Bürgern das lang ersehnte Eisstadion für Sindelfingen und Böblingen verstärkt ins Gespräch.

 

     

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